Pucken

Beim Pucken wird das Baby eng in ein Tuch oder einen Pucksack eingewickelt. Dadurch wird die vertraute Enge der Gebärmutter wiederhergestellt, das Baby fühlt sich gehalten und geborgen und kann sich beruhigen

Pucken kann helfen bei:
  • Schreibabys
  • Babys, die sich nach kurzem Schlaf durch Zappeln selber wieder aufwecken (Moro-Reflex)
  • unruhigen, zappeligen Babys
Viele Eltern stellen fest, dass ihr "Schreibaby" durch das Pucken endlich zur Ruhe und zu genügend Schlaf findet und wie ausgewechselt ist.

Womit kann man Pucken?
  • mit einem ca. quadratischen Tuch oder einer Babydecke
  • mit einem Pucktuch (z.B. Hoppediz)
  • mit einem Pucksack
  • Strampelsack
Welche Puck-Varianten gibt es?
  • mit den Armen eingewickelt (Pucktuch oder Pucksack)
  • mit den Armen freiliegend (Pucktuch oder Strampelsack)
Worauf sollten Sie achten?
  • der Puck muss eng um den Oberkörper anliegen, damit sich das Baby sicher gehalten fühlt
  • das Baby darf nicht überhitzen, ziehen sie es nötigenfalls leichter an und verwenden Sie keine zusätzliche Decke!
  • Sobald ihr Kind sich selber aus der Puckhilfe befreien kann, darf nicht mehr gepuckt werden. Achten Sie auf die Zeichen Ihres Kindes.
Wann soll nicht gepuckt werden?
  • Bei Krankheit mit Fieber, um eine Überhitzung zu vermeiden
  • Bei Husten, damit der Brustkorb genug Bewegungsfreiheit hat
  • Bei Hüftfehlstellungen nur in Absprache mit dem Kinderarzt. Eventuell kann nur der Oberkörper oder mit einem Pucksack mit weitem Fussteil gepuckt werden.
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